Neubau des Nordbades in Darmstadt: Viel Geld, lange Planung, kein Vorzeige-Projekt!

AfD – Fraktion fordert eine Nachbesserung des Konzeptes

Ein Neubau des Nordbades steht nun im Fokus der Stadt. Es ist aber auch kein Vorzeige-Projekt für die Stadtregierung. Die geschätzten Kosten liegen bei 37,9 Millionen Euro. Noch einen Risikofaktor eingerechnet, ergibt das eine Gesamtsumme von 43,6 Millionen Euro. Noch Anfang des Jahres hatte Bürgermeister Rafael Reißer die Kosten auf 17 Millionen Euro geschätzt. Diese Summe stammt übrigens noch aus der Zeit der allerersten Pläne aus dem Jahr 2008. Es sind mittlerweile 8 Jahre vergangen. Es steht eine Oberbürgermeister-Wahl an und die Stadt Darmstadt hat noch immer keine Erfolge vorzuweisen!

Die AfD lehnt den Bau des Nordbades nicht ab. Ein Hallenbad trägt in hohem Maß zur Lebensqualität und Gesundheitsvorsorge der Bürger bei.

Die Magistratsvorlage erfüllt sich die Bedürfnisse eines Schul- und Sportbades, aber sicher nicht die eines Familienbades.

Wie schon im Sportausschuss schwärmte Herr Reisser auch im Sport- und Finanzausschuss von der neuen Technik (volle Unterkellerung) und den sehr guten Besucherzahlen von 360 Tausend im letzten Jahr alleine für das Nordbad.

Ein großzügig gestaltetes Bad sollte neben dem Vereins-, Schul- und Behindertenschwimmen auch einen Badespaß für die ganze Familie bieten. Es sollte über ein Schwimmbecken mit einer 3 m und einer 1 m Sprunganlage, Nichtschwimmer- bzw. Therapiebecken mit abgetrenntem Kleinkindbereich sowie Massagedüsen, Bodensprudler, Nackenduschen und einen Strömungskanal verfügen.

Natürlich darf für die kleinsten und jugendlichen „Wasserratten“ eine Rutsche, wie hoch auch immer, nicht fehlen.

Auch das Wettkampfbecken kann durch intelligente Technik z. B. ein absenkbarer Teilboden für Aquagymnastik oder Aquawalking eine flexible Nutzung und damit eine höhere Ausnutzung erfahren.

Wenn wir ein wirklich gut geplantes Bad haben wollen, muss der Entwurf noch erweitert werden und ist insgesamt zu teuer. Wenn wir ein Nordbad für die nächsten 30 bis 40 Jahre bauen wollen, müssen wir noch mehr am Konzept arbeiten und dieses auch den Bürgern noch vor dem finalen Entwurf vorstellen. Eine Bürgerbeteiligung hat die Grün-Schwarze Stadtregierung im Koalitionsvertrag festgelegt. Übrig geblieben ist eine Verfilzung und eine Grüne Klientelpolitik, die die Interessenlage der Darmstädter Bürger schon lange nicht mehr vertritt.

Die Antwort, dass man ja nach Weinheim oder Frankfurt fahren könne, lassen wir nicht gelten. Wir leben in Darmstadt. Immerhin kosten das Bad 43,6 Millionen Euro.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: info@afd-darmstadt.de

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